Mord am Donnerstag

Jeden vierten Donnerstag einen exklusiven Fall

Das Ungeheuer aus Österreich - Der Fall Josef Fritzl Tochter wird 3000mal vom eigenen Vater vergewaltigt

„Ich weiß nicht, warum sich mein Vater mich ausgesucht hat“, sagte Elisabeth in einem ersten Gespräch mit Ermittlern.

Über die Entlassung Josef Fritzl’s lässt sich streiten. Geplant war es, dass er 2021 in Normalvollzug übergestellt wird. Es wurde ein Antrag gestellt, nach dem er  frühzeitig auf Bewährung entlassen werden soll. Denn Psychologen bestätigen, dass er keine Gefahr mehr für seine Mitmenschen darstelle. Dieser Antrag wurde genehmigt und er ist seit 2021 auf Bewährung gesetzt und wird voraussichtlich 2023 komplett entlassen. Diese Entscheidung schockiert viele Menschen und sorgt für einen großen Aufschrei.

Aber weswegen war er überhaupt inhaftiert?       

Josef (zu dieser Zeit 42 Jahre alt) vergewaltigt Elisabeth (seine Tochter, elf Jahre alt) 1977 zum ersten Mal. Als sie mit 18 Jahren, fliehen wollte und rebellische Züge zeigte, lockte Josef sie in einen unterirdischen Bunker im Keller seines Hauses, wo er sie von 1984 bis 2008 festhielt. 

In diesem Zeitraum, vergewaltigte er sie 3000-mal, das heißt etwa 10 Mal im Monat und zeugte insgesamt sieben Kinder mit ihr, seiner eigenen Tochter! Unvorstellbar, dass ein Vater seiner Tochter so etwas Schreckliches mehrmals antun kann und das ohne Reue. Von diesen sieben Kindern starb eins der Zwillinge direkt nach der Geburt, dies wertete das Gericht als Mord, da Fritzl dieses Kind anschließend verbrannte. Drei dieser Kinder lebten mit Elisabeth (der Mutter) im Keller, während die anderen drei bei ihren Großeltern, also Josef und seiner Frau oben im Haus lebten. Diese beschrieb Josef Fritzl als die abgestoßenen Kinder Elisabeth’s. Er behauptete nämlich, dass Elisabeth einer Sekte beigetreten sei und ihre Kinder vor seinem Haus abgelegt hatte. Nachbarn beschrieben ihn als einen „liebevollen Opa“, doch keiner wusste, dass sie seine eigenen Kinder waren, die er mit seiner eigenen Tochter zeugte. Doch wie es der Zufall wollte, erkrankte 2008 die älteste Tochter der beiden (Kerstin), die mit Elisabeth im Keller lebte und zu dem Zeitpunkt unfassbare 19 Jahre alt war. Stellt euch mal vor, ihr verbringt eure ganze Jugend in einem Keller ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt. Einfach unglaublich, oder?! Das Versagen lebenswichtiger Organe überzeugte Josef sie in ein Krankenhaus einliefern zu lassen. Dieser Tag entpuppte sich als Tag der Befreiung der Gefangenen Josefs. Im Krankenhaus konnten sie Kerstin nicht identifizieren und anschließend nicht vorstellen, was dieses Mädchen schon durchmachen musste. Dort wurde Elisabeth heimlich von Ärzten befragt, da ihnen die Situation merkwürdig vorkam. Die Ärzte garantierten ihr Hilfe, deshalb erzählte Elisabeth ihnen ihre Situation und was Josef ihr und ihren Kinder angetan hatte. Das schockierte ganz Amstetten und später die ganze Welt. 

Aber wer war Josef Fritzl?

Josef Fritzl wurde 1935 in Nenningen geboren und lebte schon bald bei Pflegeeltern, da seine Mutter früh wegen einer Straftat ins Gefängnis gekommen war. Er hatte bereits eine Frau vergewaltigt und hatte versucht, eine andere Frau zu vergewaltigen. Deshalb saß er 18 Monate lang im Gefängnis, doch schon 15 Jahre später wurden seine Strafen aus dem Register gelöscht. Heute ist fraglich, warum die Strafen überhaupt gelöscht wurden.

Wie hatte er die Tat eigentlich geplant?

Zu allererst bereitete er jahrelang eine Zelle in seinem Keller vor, wo er Elisabeth mit 19 Jahren hineinlockte. Dort betäubte und fesselte er sie. Nach ein paar Wochen meldete er seine Tochter als vermisst und zeigt der Polizei einen gefälschten Brief, in dem Elisabeth behauptet, dass nicht nach ihr gesucht werden solle. Dies glaubte die Polizei auch, da er ein angesehener Mann in Amstetten war. Immer wieder fälschte Josef Anrufe von Elisabeth, um die ganze Sache glaubwürdig zu machen. Man kann kaum glauben, wie viel Aufwand Josef für seine Straftat geleistet hat.

 

Er hatte ein komplettes Kellergefängnis, das sich hinter einem Regal im Keller befand, eingerichtet. Die Tür des Gefängnisses war über eine Fernsteuerung via Code zu öffnen. Die Räume waren sehr gut ausgestattet, denn sie hatten Fernseher, Kühlschrank, Badezimmer und vieles mehr. Die Sanitäranlagen waren von Schimmel überzogen und der Lüftungsschacht raubte den Insassen die Luft, sodass sie stets liegen oder sitzen mussten. Da fragt sich, warum Elisabeth nie geflohen ist. Josef drohte ihr, Gas in den Lüftungsschacht zu führen, falls sie versuchen würde zu fliehen oder wenn ihm etwas geschehe.

Wie lief eigentlich das Gerichtsverfahren ab?

Josef musste sich März 2009 wegen Mordes durch Unterlassung, Vergewaltigung, Freiheitsentzug, schwerer Nötigung und Blutschande vor Gericht verantworten. Er wurde für schuldig gesprochen und zu einer lebenslänglichen Haftstrafe mit Einweisung in eine Anstalt verurteilt. Er selbst widersprach nicht und alle anderen auch nicht, denn für Viele war diese Strafe gerechtfertigt. Der Anwalt erstattete anschließend Anzeige gegen die Ehefrau und dem ältesten Sohn, da sie angeblich von Josef’s Verbrechen wussten. Die Menschen waren außer sich, als sie hörten, dass er sich für den Retter seiner Tochter und Enkelin Kerstin hält, da er der Grund für ihren damaligen Zustand war. Ebenfalls schockierte es viele Menschen, dass seine Ehefrau sich, nachdem alles enthüllt wurde, nicht von ihm scheiden ließ, sondern er sich später von ihr, da er meinte, sie würde ihn nicht häufig genug im Gefängnis besuchen. Merkwürdig, oder?

Dieser Fall hat uns als angehende Journalisten zutiefst erschüttert. Beim Recherchieren schockierte uns alle das, was er seiner Tochter zugemutet hat, vor allem, dass er nicht lebenslänglich im Gefängnis sitzen muss, sondern bald schon wieder wie ein normaler Mensch draußen herumlaufen darf. Außerdem kann man sich kaum vorstellen, dass man von seinem eigenen Vater betäubt, gefesselt und vergewaltigt wird. Traurig ist es, dass er seine Tochter schlecht darstellt, um mit seinen furchtbaren Taten durchzukommen. Im Großen und Ganzen finden wir den Fall herzzerreißend und schockierend, man sollte sich auf jeden Fall damit auseinandersetzen, da der Fall einem die Augen für die dunklen Seiten unserer Welt öffnet.

Da ihr unseren Artikel jetzt gelesen habt, hoffen wir, dass ihr jetzt mehr über den Fall erfahren habt und euch dieser Fall genauso schockiert hat wie uns. Oder was beschäftigt euch jetzt? Schreibt uns!

Vergewaltigt, getötet, zersägt - Der Fall Fritz HonkaDie Geschichte eines Frauenmörders  

Stellt euch mal vor, ihr seht in der Zeitung oder im Internet einen Artikel, in dem steht, dass eine Frau zerstückelt und enthauptet aufgefunden wurde. Ihr würdet euch bestimmt fragen, welcher Mensch einem anderen so etwas antun könnte: Die Antwort: Fritz Honka.

 

Alles begann in seiner Kindheit …

Als er aufwuchs, wurde er von seinen alkoholsüchtigen Eltern misshandelt und geschlagen. Zu der Zeit verstarb sein Vater wegen seines hohen Alkoholkonsums. Nachdem sein Vater gestorben war, wurde er von seiner Mutter in ein Kinderheim geschickt. Schon erschreckend, dass Fritz so etwas in solch jungen Jahren erleben musste, doch rechtfertigt dies seine Taten? Auch in der Schule wurde er für sein äußeres Erscheinungsbild und für seinen niedrigen IQ gehänselt, weshalb er wahrscheinlich so sensibel auf negative Bemerkungen im späteren Leben reagierte. 

 

4 Opfer hatte er sich ausgesucht …

Gertraud Bräuer

Gertraud Bräuer ist eines der Opfer Honkas und wurde 43 Jahre alt. Sie war eine Friseurin und prostituierte sich gelegentlich. Sie besuchte regelmäßig den "Goldenen Handschuh" und war sowohl ungebildet wie auch stark alkoholabhängig. Vermutlich ermordete Honka sie im Dezember 1970.  Durch eine gemeinsame Freundin (Annie Wachtmeister) wurde sie in Honkas Wohnung gelockt. Dort zwingt Fritz die beiden zum Geschlechtsverkehr, doch als sich Gertraud wehrte, beschloss er sie zu töten.Honka zersägte ihre Leiche in mehrere Einzelteile. Ihren Torso versteckte er auf seinem Dachboden, alle anderen Körperteile entsorgte er auf einem naheliegenden Schrottplatz. Zu diesem Zeitpunkt hatte er vermutlich vier Promille Alkohol im Blut. 

 

Anna Beuschel

Anna Beuschel war eine 54 Jahre alte Hausfrau und arbeitete ebenfalls als Prostituierte. Honka lernte Beuschel im "Goldenen Handschuh" kennen und lockte sie im Rausch in seine Wohnung, dort strangulierte er sie, da sie „wie ein Brett dagelegen“ hatte, berichtet Honka. Er verunstaltete die Leiche und versteckte ihre Körperteile auf seinem Dachboden.

 

Frieda „Rita“ Roblick

Frieda Roblick war eine 57 Jahre alte Prostituierte, die leider im Dezember 1974 in Honkas Hände fiel. Als Honka feststellte, dass sie ihm 200 DM stahl, obwohl er sie schon für den Geschlechtsverkehr entlohnt hatte, schlug er sie zu Tode. Weiteres über Rita bleibt im Dunkeln verborgen.

 

Ruth Schult

Ruth Schult, eine 52 Jahre alte Dame, die aus dem Umfeld des "Goldenen Handschuhs" stammte und bei Honka eingezogen war. Wie die anderen Opfer auch, war sie eine Prostituierte. 1975 wurde sie durch einen Schlag mit einer Kornflasche auf den Kopf bewusstlos geschlagen und anschließend mit ihrer eigenen Strumpfhose die Kehle zugeschnürt. Später fand man Beine, die an den Oberschenkelknochen abgesägt wurden, beide Brüste wie auch die Nasen- und Zungenspitze, die Honka vorher von ihren Körper abgetrennt hatte. Zudem fand man noch ihre glatt abgeschnittenen Ohrmuscheln. Honka selbst sagte später "die war einfach zu schwer. Als ich die Leiche wegschaffen wollte, bin ich im Treppenhaus gestolpert und heruntergepurzelt." 

 

Aber warum genau diese Frauen ... ?

Honkas Opfer hatten Vieles gemeinsam. Zum Einen waren sie auf ihn angewiesen, denn sie waren nicht nur obdachlos, sondern konnten sich auch kaum Alkohol leisten, weshalb der Gedanke an ein Dach über dem Kopf und an reichlich Alkohol für sie verlockend klang, sodass sie mit ihm mitgingen und sich prostituierten. Honka erhoffte sich dadurch, seine Machtfantasien beim Geschlechtsverkehr verwirklichen zu können. Seiner Aussage nach hatte er sie nur "gebumst". Er hatte Vorlieben für betrunkene und zahnlose Frauen, welche er teilweise mit Sekt bespritzt hatte und gegenüber denen er sich überlegen fühlte. Zum Anderen waren all diese Frauen gescheiterte Existenzen, die kaum Familie hatten und aufgrund dessen auch nicht als vermisst gemeldet wurden. Was für Honka sozusagen eine ,,Einladung" war, diese Frauen mitzunehmen und zu ermorden. Honka berichtete, dass er die Frauen nur aufgrund seines Alkoholeinflusses ermodert hatte und sich im nüchternem Zustand weder an die Frau noch an den Tathergang hätte erinnern können. Unserer Meinung nach ist das einfach nur schrecklich, denn er hat sich nicht nur an Frauen vergnügt, die nichts hatten und nie gesucht wurden. Sondern hatte sie als Puppe gesehen, um seiner Kontrollsucht zu frönen und seine Selbstwertschätzung zu steigern. Besonders unanständig war auch, wie er über Ruth Schults Gewicht urteilte. Er hatte sie während seiner Aussage als eine "Last" beschrieben, denn er hatte angeblich Schwierigkeiten dabei gehabt, ihren leblosen Körper aufgrund ihres "Gewichtes" zu entsorgen. 

 

So wurden die Leichen entdeckt ...

Die Leichname der Frauen wurden nur durch Zufall entdeckt. Da die Nachbarwohnung brannte, wurde auch Honkas Wohnung zur Sicherheit begutachtet. Während der Löscharbeiten entdeckte ein Feuerwehrmann die Überreste der Opfer, woraufhin die Wohnung von der Polizei durchsucht wurde. Man fand die zum Teil verwesenden Überreste der Frauen, die später identifiziert werden konnten. Honka gestand am 29. Juli 1975, die Frauen getötet zu haben und wurde von der Polizei festgenommen.

 

So verlief das Gerichtsverfahren ...

Honka wurde am 20. Dezember 1976 wegen Mordes und Totschlags nur zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 15 Jahren verurteilt, da er im Zustand verminderter Schuldfähigkeit war. Das lag daran, dass das Gericht ihn als psychisch krank einstufte. Außerdem wurde er in ein psychiatrisches Krankenhaus eingeliefert. Bräuers Fall wurde als Mord eingestuft, die anderen drei allerdings hingegen ausschließlich als Totschlag. Der Staatsanwalt forderte eine lebenslange Haftstrafe aufgrund der vier Morde, diese wurde aber nicht genehmigt, da das Gericht nicht alle Tötungen als Mord wertete und seine psychische Disposition berücksichtigte. Die Verteidiger Honkas sahen ihn als Opfer: provoziert durch schwere Kränkungen durch die Frauen wie "Dreckschwein", "Penner" oder "Sau". Der Angeklagte selbst sagte aus: "Sie hatten mich beleidigt. Da habe ich sie totgemacht." Bei einer Vernehmung verteidigt Honka sich, in dem er behauptet, dass Jack the Ripper ihm die Morde "befohlen'' hätte. Die Verteidigung beschrieb Honka „als biografischen Krüppel, der an Alkohol, in Lebensumstände und Situationen geriet – in denen er allein aus der Situation heraus getötet hat“. 1993 wurde Honka aus der Psychiatrie entlassen. Anschließend änderte er seinen Namen in Peter Jensen und verbrachte unter dieser Identität seine letzten Lebensjahre in einem Altenheim in Scharbeutz. Dort kannte niemand seine wahre Geschichte. Am 19. Oktober 1998 starb der 63-jährige Honka im Krankenhaus Ochsenzoll vermutlich an seinem extremen Alkohol- und Nikotinmissbrauch.

 

Unsere Meinung zu dem Fall ...

Es ist immer wieder erschreckend, wie Alkohol einen Menschen so stark beeinflussen und verändern kann. Aber auch vergangene Ereignisse in der Kindheit haben eine große Auswirkung auf die Persönlichkeitsentwicklung, was durch Honkas Fall nochmals bestätigt wird. Zudem ist es verwunderlich, dass nicht einmal die Stammkunden der Kneipe, welche die Opfer regelmäßig besuchten, das Verschwinden der vier Frauen bemerkt hatten. Was wir abscheulich finden ist, dass er zum einen so von Macht besessen war und allein durch Kraftausdrücke handgreiflich und aggressiv wurde. Zum anderen, dass er die Obdachlosigkeit und Alkoholsucht seiner Opfer zu seinem eigenen Vergnügen ausnutzte. Wäre dieser Brand nicht entstanden, hätte man nie von Honkas Tätigkeiten erfahren und man hätte weitere Morde nicht verhindern können. Honkas Fall ist ein gutes Beispiel dafür, dass Polizisten ihrer Arbeit oft nicht richtig nachgehen, denn er wurde bereits für sexuellen Missbrauch an den Freundinnen seiner Ex Frau verurteilt. Die Ermittlungen wurden später von der Polizei eingestellt. Zudem haben die Nachbaren immer einen strengen Geruch von Honkas Haus wahrgenommen, doch auch dies ignorierten die Polizisten als Honka behauptete, der Geruch käme von den exotischem Essen seiner griechischen Nachbarn. Zu wissen, dass seine Taten viel früher hätten gestoppt werden können, beunruhigt uns sehr und wir hoffen, dass die Polizei in Zukunft mehr auf solche Dinge achtetet und jedem ein offenes Ohr schenkt, EGAL WEM!

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