Von der Haltestelle Sommerrain fuhren wir mit der S-Bahn nach Bad Cannstatt. Von dort ging es noch eine Station mit der U19 weiter bis zur Haltestelle Cannstatter Wasen. Gleich beim Aussteigen stand vor uns die riesige Fruchtsäule, die jedes Jahr dort aus echten Früchten aufgebaut wird. Noch ein Stück weiter gab uns unser Lehrer die Eintrittskarten für den landwirtschaftlichen Bereich. Nach dem Betreten dieses Bereichs schauten wir in einem Zelt einen informativen Film über die Entstehung des LWH. Im Anschluss daran erzählte uns die Mutter einer Klassenkameradin, die beruflich mit Landwirtschaft zu tun hat, von Projekten, die sie auch im Ausland mit ärmeren Menschen durchführt. Danach trafen wir uns zwischen einigen landwirtschaftlichen Maschinen mit zwei Führerinnen des Grünen Klassenzimmers. Wir teilten uns in der Klasse in zwei Gruppen. Unsere Gruppe wurde von unserer Führerin zum Kuhstall und den kleinen Kälbern geführt. Wir konnten zusehen, wie die Kälbchen ihre warme Milch bekommen haben. Dann trafen sich die beiden Gruppen wieder an einem hochmodernen Melkroboter. An diesem stoppten die Kühe, wenn sie gemolken werden mochten. Den Kühen gefiel es sehr, weil sie dabei Kraftfutter bekamen. Auch war dort ein hochmoderner Putzroboter, der den Mist in den Spaltenboden schob, so dass die Kühe nicht auf dem Mist stehen und herumlaufen mussten. Das war nicht nur schön für die Kühe, sondern es ersparte dem Bauer auch viel Arbeit. Im Großtierzelt gab es außerdem noch Ochsen und Pferde. Im Kleintierzelt konnten wir kleine Schweinchen, Kaninchen streicheln und ausgestopfte Tiere sehen, wie zum Beispiel Fische. Innerhalb der großen Zelte standen moderne Landwirtschaftsmaschinen. Darunter waren kleine und große Traktoren, Mähdrescher, Maiserntemaschinen und Teleskoplader mit verschiedensten Ansätzen. In manche dieser Maschinen durften wir uns hineinsetzen und das Lenkrad oder den Joystick davon bewegen. Danach liefen wir noch zu einem Reitstadion, in welchem eine Polizistin auf einem Polizeipferd Springübungen vorführte. Im Anschluss daran liefen wir wieder an der Fruchtsäule entlang zurück zur U-Bahn und S-Bahn. Da hatte die Klasse 6a ja ein spannendes Erlebnis!

 

Maximilian Bach, Klasse 6a

 

 

 

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