, 19.03.2018

Jenny-Heymann-Preis 2018

AMG-Schülerin Laura Lukec ist Preisträgerin beim diesjährigen Jenny-Heymann-Preis.

Zum fünften Mal wurde am 13. März 2018 der Jenny-Heymann-Preis der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verliehen.  Das Stuttgarter Hölderlin-Gymnasium, die letzte Dienststelle Jenny-Heymanns, war der Gastgeber der Veranstaltung. Oberstudiendirektor Matthias Wasel, verknüpfte in seiner Begrüßung die Geschichte des Hölderlin-Gymnasiums und der Mädchenbildung mit der Biographie Jenny Heymanns.

Nicoals Lang (stellv. kath. Vorsitzender der GCJZ) und Lea Meinecke (eine ehemalige Preisträgerin) moderierten die Veranstaltung und überreichten die Preise: Im Bereich „Seminarkurs“ erhielt die AMG-Schülerin Laura Lukec aus Fellbach den ersten Preis für ihre Arbeit „Devoir de Mémoire“ – Patrick Modiano: Dora Bruder – ausgewählte Aspekte. Lena Urhahn (Eppingen) wurde für ihre Arbeit über das „Holocaustgedenken in Israel und Deutschland im Vergleich“ mit dem zweiten Preis ausgezeichnet. Weitere Preis ergingen an Marie Urhahn (Eppingen), Lea-Marie Tewald (Fellbach), Antonia Schwarz (Crailsheim) und Isabel Zhou und Minh Tu Nguyen (Stuttgart). Mit Sonderpreisen wurden das Projekt der Schüler der Kaufmännischen Schule und des Staufer Gymnasiums Waiblingen zu „Brundibar“ gewürdigt, außerdem die „Jüdischen Kulturtage“ von Bad Mergentheim, ein Projekt von Emily Baur, Lea-Marie Beer und Lea Melina Deppisch. Die Veranstalter freuten sich über die Anwesenheit von Rachel Dror, die mit 97 Jahren immer noch als Zeitzeugin wirkt und „Brücken baut“, außerdem über die Landtagsabgeordnete Reich-Gutjahr und die Stadträtin Halding-Hoppenheit.

Dr. Alfred Hagemann, der katholische Vorsitzende der GCJZ Stuttgart, verwies in seinem Grußwort auf die „Woche der Brüderlichkeit“ als Rahmen der Preisverleihung. Im Jahr 2018 stehe unter dem Leitwort „Angst überwinden, Brücken bauen“ – Brücken zum Judentum, zu Israel, zur Vergangenheit, aber auch Brücken zu den Muslimen und Flüchtlingen in unserem Land. Der GCJZ-Koordinierungsrat zitiere dazu die muslimische Schauspielerin Esra Kücük, die vor allem Mut von uns fordere: „Wir leben in einer Zeit“, so Kücük, „in der unsere Generation aufgefordert ist, für die Gesellschaft, die sie sein will, auch einzustehen. Eine Zeit, in der wir uns daran messen lassen müssen, ob wir das, was wir theoretisch meinen, auch in der Praxis wirklich sind.“ Mit diesen konkreten Schritten, mit Dialog, Demokratie, Offenheit und Vielfalt bleibt das Projekt lebendig, so Hagemann, für das die GCJZ seit 1948 stehe. Auch der Jenny-Heymann-Preis gehöre in diesen Kontext.

Kontakt

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